Barbara Buser – Pionierin der Nachhaltigkeit
Preisvorteil für Mitglieder
FILM, TALK, DASKINO Mitglieder„Barbara Buser hat in Basel mehr Gebäude vor dem Abriss gerettet, als Herzog & de Meuron hier gebaut haben.“
Dieses Zitat aus dem Film über die preisgekrönte Basler Architektin Barbara Buser steht symptomatisch für ihren Ansatz in der Architektur. Sie rettet Gebäude vor dem Abriss und baut diese mit wiederverwendetem Material um. Sie verwandelt ehemalige Industrieareale zu urbanen Lebensräumen, die für einen sorgfältigen Umgang mit unserer Umwelt und dem Miteinander stehen. Als Frau, die in einer Männerdomäne erfolgreich ihren eigenen Weg geht, ist Barbara Buser Vorbild für die junge Generation, die für eine nachhaltigere, gerechtere Welt kämpft.
Zum Film
CH, 2025, 188 Min.
Regie/Drehbuch: Gabriele Schärer
Kamera: Peter Zwierko
Im Anschluss an den Film Gespräch mit
Peter Kneidinger (materialnomaden, Wien)
Moderation
Roman Höllbacher (Initiative Architektur)
Vorverkauf und Reservierung HIER.
Eintritt
Regulär: € 13,-
Ermäßigt für Mitglieder der Initiative Architektur: € 11,- (an der Kinokassa)
In Kooperation mit DAS KINO.
Peter Kneidinger *1978, lebt und arbeitet in Wien und Bad Gastein. Er sammelt seit 2009 Erfahrung im angeleiteten Selbstbau mit unterschiedlichsten Bauherr*innen und leitete in zahlreichen Projekten die Entwurfs-, Planungs- und Ausführungsprozesse. Daraus entwickelte er die bauteiler GmbH&CoKG als Bauträgerin und technisches Büro. Seit 2015 arbeitet er am Aufbau von HarvestMAP eG mit, eine Genossenschaft zur Vermittlung von Re-Use Bauteilen. 2019 gründet er mit Mag. Andrea Kessler die materialnomaden GmbH - Fachplanung für ReUse, Prozess- und Produktdesign mit wiederverwendeten Bauteilen. Als Pionierin begleitet die materialnomaden GmbH Architekturprojekte von Small bis Big Scale und entwickelt mit der Industrie sogenannte ReProducts®.
Seit 2018 unterrichtet Peter Kneidinger an der TU Wien, am Department of Spatial and Sustainable Design der Fakultät Architektur, Architekturstudent*innen im Masterstudium sowie Hochbau I, Institut Astrid Staufer. Er begleitete den Prozess des Auffindens, Auslösens und des Re:Designs sowie Wiedverwendens von Re:Use Bauteilen. Sein Studium an der TU Wien (Bauingenieurwesens) sowie seine Vorbildung an der HTL Saalfelden (Tiefbau) tragen dazu bei, seine fachliche Kompetenzen für re:use Konstruktionen praktisch zu vermitteln.
