Die Architekturtage – das biennale Festival für Baukultur und Ingenieurtechnik – sind die größte Publikumsveranstaltung für Architektur und Baukultur in Österreich. Kuratiert und umgesetzt von den Architekturhäusern Österreichs und dem Architekturzentrum Wien, findet die kommende Ausgabe von28. Mai – 30. Mai 2026unter dem MottoWas uns verbindet – Infrastrukturen des Alltagsstatt.
Mit zahlreichen Veranstaltungen, Austausch und Kooperationen bieten die Architekturtage ein umfangreiches und vielfältiges Vermittlungsprogramm und machenArchitektur-, Baukultur- und Ingenieursleistungenösterreichweit erlebbar.
Unterschiedlichste Formate bieten einen spannenden Austausch zwischen Fachwelt und Publikum:Kuratierte Touren, geführte Stadtspaziergänge, Bauvisiten, Fahrradtouren, Workshops, Pop-Up-Ausstellungen, Podiumsdiskussionen sowie Programmpunkte für Kinder vermitteln einer breiten Öffentlichkeit die vielen Aspekte von Architektur- und Ingenieursleistungen.
Das detaillierte Programm der Architekturtage ist bald online.
Veranstaltet wird das Festival von derBundeskammer und den Länderkammern der Ziviltechniker:innensowie der Architekturstiftung Österreich. Die Kuratierung der Architekturtage übernehmen österreichweit die Architekturhäuser und das Architekturzentrum Wien.
Schulworkshop zum Thema der Architekturtage 2026 "Was uns verbindet – Infrastrukturen des Alltags". Die Schüler*innen setzten sich mit Mobilität im Alltag auseinander, analysieren ihren Schulweg und reflektieren Gestaltung, Sicherheit und Aufenthaltsqualität.
Architekturtage 2026, Vermittlungsprogramm für Schulen
Schulworkshop zum Thema der Architekturtage 2026 "Was uns verbindet – Infrastrukturen des Alltags". Die Schüler*innen setzten sich mit Mobilität im Alltag auseinander, analysieren ihren Schulweg und reflektieren Gestaltung, Sicherheit und Aufenthaltsqualität.
Gemeinsam mit dem Department Design and Green Engineering der FH Salzburg zeigt die Initiative Architektur die Ausstellung "WOODEN STRUCTURES. Die Zukunft auf dem Prüfstand" im Architekturhaus Salzburg. Zur Ausstellung sprechen Alexander Petutschnigg (FH-Salzburg) und Sybille Salbrechter (FH-Salzburg).
Eine Ausstellung, die das Zusammenspiel innovativer Holzwerkstoffe, neuer Konstruktionsmethoden und handwerklicher Präzision in beeindruckenden baulichen Strukturen zeigt.
ohnetitel, ein Netzwerk für Theater & Kunstprojekte, erkundet den öffentlichen Raum nach geltenden Kriterien, die die Bespielung der Stadt möglich bis unmöglich machen.
Der Spaziergang führt zu kaum bekannten historischen Infrastrukturanlagen in der Salzburger Altstadt. Auf dem Rundgang werden sie erfahren wie im Mittelalter die Stadt mit Wasser versorgt wurde und das Barock dieses Element zur Inszenierung öffentlicher Plätze einsetzt.
Im Bezirk Pongau steht das Thema Verkehr im Mittelpunkt. In Flachau hat Theo Deutinger (The Department) ein zukunftsweisendes Verkehrskonzept entwickelt, das Tourismusinfrastruktur und Bedürfnisse der einheimischen Bevölkerung neu denkt und alte Dichotomien überwindet.
Der Tragwerksplaner und Wasserbauingenieur Thomas Forsthuber wird auf dieser Radtour entlang der Salzach aber nicht nur auf die Brücken über die Salzach, sondern auf zahlreiche andere Infrastrukturbauten, die an der Salzach liegen eingehen.
Die Marktgemeinde Thalgau gilt als beispielhafte Baukulturgemeinde. Bei einem gemeinsamen Rundgang besuchen wir herausragende Projekte der letzten Jahre, sprechen mit Architekt*innen und diskutieren mit Bürgermeister Johann Grubinger über die Rolle qualitätsvoller Architektur für eine zukunftsfähige Gemeindeentwicklung.
Der Spaziergang beginnt mit der Besichtigung der Elisabethquelle und führt zur Sammlung des Thermalwassers sowie zur Pumpenanlage. Danach geht es zum Hochbehälter Helenenburg und anschließend in die Villa Excelsior, wo exemplarisch die Befüllung eines Thermalbades erfolgt. Zum Abschluss lädt Hotelier Christof Erharter zum gemeinsamen Probebaden in der Thermalbadeabteilung des Hotels ein.
Alle Ziviltechniker*innen haben auch dieses Jahr im Rahmen der Architekturtage 2026 die Möglichkeit, ihr Büro und ihre Arbeit einem breiten Publikum zu präsentieren. Anmeldung bis 17. April 2026
Die Architekturtage 2026 laden alle ein, sich am Festival zu beteiligen – ob groß oder klein, ob Architekt*in, Ingenieur*in oder nicht. Gemeinsam wollen wir sichtbar machen, welche Infrastrukturen unseren Alltag prägen und welche Ideen uns für die Zukunft verbinden. Einreichungen bis 30. Mai 2026
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